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Geschichte

Die Wurzeln von SKET reichen bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Unser Standort Magdeburg gilt als Wiege des Maschinenbaus in Deutschland. Große Namen wie Gruson und Krupp sind Teil unserer Unternehmensgeschichte. Dieser Tradition fühlen wir uns verpflichtet.

19. Jahrhundert

1838 | Geburtsstunde des Schwermaschinenbaus in Magdeburg mit dem Statut der "Magdeburger Dampfschiffahrts-Compagnie"

1855 | Der Ingenieur und Erfinder Hermann Gruson gründet am 1. Juni 1855 die Maschinenfabrik, Eisengießerei und Schiffswerft H. Gruson in Buckau bei Magdeburg

1886 | Am 10. Juni 1886 Umfirmierung in Aktiengesellschaft Grusonwerk

1891 | Hermann Gruson, unter anderem Erfinder des Hartgusses, scheidet aus dem Vorstand des Grusonwerks aus

1893 | Das Grusonwerk wird am 1. Mai 1893 in den Essener Krupp-Konzern eingegliedert und heißt fortan Fried. Krupp Grusonwerk

1895 bis 1945 | Krupp übernimmt das Produktionsprogramm von Gruson und erweitert es um Aufbereitungstechnik, Walzwerkstechnik, Stahl-Wasserbau, Hebezeuge, Zementanlagen und Speiseölgewinnungsanlagen

20. Jahrhundert

1903 | Am 30. Juni 1903 Umfirmierung in Fried. Krupp AG Grusonwerk

1923 | Am 27. Juni 1923 Umfirmierung in Fried. Krupp Grusonwerk AG Magdeburg

1945 | Ende des Zweiten Weltkriegs sind 80 Prozent des Werks zerstört, die Sowjetunion übernimmt Besatzungsfunktion, fast 50 Prozent der Anlagen und Werksunterlagen werden abtransportiert

1946 | Am 1. November 1946 Umbenennung in Maschinenfabrik Krupp-Gruson der Sowjetischen Maschinenbau AG (SMAG)

1951 | Am 1. Mai 1951 Umwandlung in die Staatliche AG für Maschinenbau, Zweigniederlassung in Deutschland, Schwermaschinenbau "Ernst Thälmann" Magdeburg

1954 | Am 1. Januar 1954 Umwandlung in den VEB Schwermaschinenbau "Ernst Thälmann", Magdeburg-Buckau

1969 | Am 1. Januar 1969 wird das VEB Schwermaschinenbau-Kombinat "Ernst Thälmann" (in der Kurzform: SKET) gegründet

1989 | 18 Betriebe mit etwa 30.000 Mitarbeitern zählen zum Kombinat SKET

1990 | Gründung der SKET Handel GmbH am 14. Februar 1990, weitere acht ehemalige Kombinatsbetriebe werden am 13. Juni 1990 als Gesellschaften mit beschränkter Haftung ausgegründet, darunter die SKET Schwermaschinenbau Magdeburg GmbH; sie alle gehören dem Rechtsnachfolger des Kombinats an, der SKET Maschinen- und Anlagenbau AG

1993 | Die Treuhand verkauft die Mehrheitsrechte an Dr. Carsten Oestmann und Helmut Borchert (Inhaber der Fa. SMAG, Salzgitter)

1996 | Die Privatisierung scheitert, am 15. Oktober 1996 wird die Gesamtvollstreckung beantragt

1997 | Am 3. Januar 1997 werden als Auffanggesellschaften gegründet: die SKET Maschinen- und Anlagenbau GmbH, die SKET Maschinenbau-EDV GmbH (heute: SKET EDV GmbH), die SKET Ölmaschinen GmbH (heute: Cimbria SKET GmbH), die SKET Verseilmaschinenbau GmbH und die SKET Walzwerktechnik GmbH

1998 | Erfolgreiche Privatisierung der SKET Maschinen- und Anlagenbau GmbH, kurz SKET, durch die Investoren Aloys Wobben (ENERCON, Aurich) und Heinz Buse (Logaer Maschinenbau, Leer)

21. Jahrhundert

2000 | SKET positioniert sich als Industriedienstleister im Bereich Fertigung und Montage, Investition in Wertschöpfungsprozesse mit dem Ziel, in Deutschland Marktführer als Maschinenbau-Dienstleister zu werden

2003 | Neben dem allgemeinen Maschinenbau ist die Fertigung und Montage von Windenergieanlagen-Komponenten Standbein von SKET, Heinz Buse und Aloys Wobben übertragen ihre Anteile an die ENERCON Gruppe (Aurich)

2005 | Anlässlich des 150-jährigen Unternehmensjubiläums im Jahr 2005 findet eine Sonderausstellung im Technikmuseum Magdeburg statt

2007 | Einführung der Fließmontage für Komponenten von Windenergieanlagen

2008 | SKET investiert nachhaltig in den Ausbau des Maschinenparks mit CNC-Bearbeitungszentren und damit in eine Erweiterung der Möglichkeiten zur hochpräzisen mechanischen Bearbeitung von Großteilen

2009 | Inbetriebnahme der neuen Stahl- und Konservierungsstraße für große Gussteile für Windenergieanlagen, die bei SKET mechanisch bearbeitet wurden

2010 | Inbetriebnahme des 1.400 Quadratmeter großen Berufsausbildungszentrums (BAZ), in dem Auszubildende bereits im zweiten Ausbildungsjahr praxisnah an CNC-Bearbeitungszentren unterrichtet werden; am 1. Oktober 2010 Umbenennung des Unternehmens in SKET GmbH

2011 | am 17. März 2011 Inbetriebnahme des CNC-Dreh- und Fräsbearbeitungszentrums Schiess Vertimaster VMG 6-PS zur mechanischen Bearbeitung von besonders großen und schweren Bauteilen

2014 | SKET strukturiert die Fertigung neu in die Bereiche Prismatische Bearbeitung (Prisma), Rotationssymmetrische Bearbeitung (Rota) und Konservierung

2015 | SKET feiert den 160. Geburtstag der Unternehmensgründung mit der historischen Dauerausstellung "Zeitreise"